
Hochzeitsfotografie zwischen REPORTAGE und EDITORIAL
Wie ihr herausfindet welcher Stil für euch der richtige ist.
Hochzeitsfotografie: Reportage oder Editorial – und warum die Mischung daraus so besonders ist
Wenn ihr euch auf die Suche nach eurer Hochzeitsfotografin macht, stolpert ihr früher oder später über zwei Begriffe: Reportage und Editorial. Vielleicht fragt ihr euch: Was ist der Unterschied? Und was passt eigentlich zu uns?
Als Hochzeitsfotografin begleite ich Paare seit vielen Jahren an einem der wichtigsten Tage ihres Lebens – und ich kann euch eines mit voller Überzeugung sagen: Für mich gibt es kein Entweder-oder. Die Magie entsteht oft genau da, wo sich beide Stile begegnen.
Hochzeitsreportage – das echte Leben, so wie es passiert
Die Reportage ist das Herzstück meiner Arbeit.
Hier geht es um das Beobachten, nicht um das Inszenieren. Um Momente, die nicht geplant sind – und gerade deshalb so wertvoll.
Ausgelassenes Feiern auf der Tanzfläche.
Eine Träne, die schnell weggewischt wird.
Euer lautes Lachen nach der Trauung, wenn die Anspannung endlich abfällt. Der emotionale Auszug wo ihr voller Freude zwischen euren Gästen durchläuft.
In der Reportage halte ich mich bewusst im Hintergrund. Ich greife nicht ein, ich lenke nicht – ich lasse euch euren Tag erleben. So entstehen Bilder, die ehrlich sind. Bilder, in denen ihr euch wiedererkennt. Bilder, die sich auch Jahre später noch genauso anfühlen wie in diesem Moment.
Editorial – zeitlose Ästhetik und bewusst gesetzte Ruhe
Editoriale Hochzeitsfotografie ist oft das, was man aus Magazinen kennt:
klare Linien, schönes Licht, ruhige Posen, ein Hauch von Eleganz und Inszenierung.
Hier nehme ich mir bewusst Zeit für euch. Ich leite euch sanft an, gebe kleine Impulse und achte auf Details – ohne euch zu verbiegen. Es geht nicht darum, jemand anderes zu sein, sondern euch von eurer schönsten, selbstbewussten Seite zu zeigen.
Diese Bilder haben eine besondere Ruhe. Sie sind zeitlos, stilvoll und oft genau die Fotos, die später einen Ehrenplatz an der Wand bekommen.
Warum ich an die Mischung aus Reportage und Editorial glaube
Mein Ansatz ist ganz klar: Emotionen zuerst – Ästhetik als Rahmen.
Die rein dokumentarische Reportage erzählt eure Geschichte ehrlich.
Das Editorial schenkt euch Bilder, in denen ihr innehalten könnt.
Zusammen entsteht etwas sehr Besonderes:
Fotos, die echte Gefühle zeigen und gleichzeitig eine klare, hochwertige Bildsprache haben. Ungestellt, aber nicht zufällig. Natürlich, aber mit Feingefühl geführt.
Ich glaube fest daran, dass ihr euch vor meiner Kamera sicher fühlen sollt. Dass ihr nicht überlegen müsst, was ihr tun sollt, sondern einfach ihr selbst sein könnt. Genau dann passieren die Momente, die bleiben.
Was am Ende wirklich zählt
In zehn, zwanzig oder dreißig Jahren werdet ihr euch eure Hochzeitsfotos anschauen – und euch nicht daran erinnern, ob jede Falte perfekt saß.
Ihr werdet euch erinnern an das Gefühl.
An die Aufregung.
An die Nähe.
An das Glück, diesen Tag miteinander erlebt zu haben.
Und genau das ist mein Anspruch als Fotografin: Emotionen sichtbar zu machen.
Denn echte Gefühle kommen nie aus der Mode – und sie sind das Wertvollste, was euch von eurem Hochzeitstag bleibt 🤍

